Akkordeons

Am Lager haben wir einige Mietinstrumente – 48 und 72 Bässe.

Ansonsten können wir bei folgenden Firmen bestellen:

Hohner: Wohl der bekannteste Name, wenn es um Harmonikas geht. Die Firma hat ihren Sitz in Trossingen.
Weltmeister: Die Alternative „made in Germany“. Alle Instrumente werden ausnahmslos im Voigtland gefertigt.
Zum Teil haben sie kleinere Tasten, wodurch die Instrumente handlicher werden.
Pigini: Die traditionsreiche Firma aus Italien feierte bereits 1996 ihr 50 jähriges Bestehen.
Excelsior: Die Firma Excelsior wurde 1923 in New York gegründet und gehört seit 2003 zur Pigini Gruppe. Inzwischen werden auch diese Instrumente in Italien gefertigt.

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Hohner Logo

Weltmeister Logo

Pigini Logo

Excelsior Logo


 


Wissenswertes:

Was bedeuten die Begriffe bei den Produktbeschreibungen?

„Diskanttasten“ meint die Tasten, auf denen im Allgemeinen mit der rechten Hand die Melodien gespielt werden. Bei einem Piano-Akkordeon die Klaviertasten. Es gibt auch Knopfakkordeons. Bei ihnen sind auch auf der rechten Seite Knöpfe. Das ändert aber nichts daran, dass es Melodietasten sind.
„Bässe“ meint die Knöpfe auf der linken Seite. Es sind nicht wirklich alles Basstöne. Viele der Knöpfe erzeugen ganze Akkorde. Daher stammt auch der Name des Akkordeons. Gängig sind Instrumente mit 48, 60, 72, 94 und 120 Bässen.
„Handharmonikas“ sind diatonisch (d.h. man kann nur in bestimmten Tonarten darauf spielen. Es sind also nicht alle Töne vorhanden) und wechseltönig (d.h. auf Druck und Zug erklingen unterschiedliche Töne, ähnlich wie auf der Mundharmonika). Es gibt sehr viele unterschiedliche Typen (Club-Modelle, Deutsche Handharmonika, Wiener Handharmonika…).
„Chörigkeit“ gibt an, wie viele Zungen gleichzeitig klingen können. Meistens erklingen nämlich mehrere Stimmzungen, wenn man eine Taste drückt. Dadurch klingt das Akkordeon so voll und kräftig. Wenn Sie mal ausrechnen, wie viele Stimmzungen z.B. ein dreichöriges Instrument hat (pro Taste und Bass-Knopf drei Stück), wird auch klar, warum Akkordeons ihren Preis haben. Die Stimmzungen müssen alle hergestellt, eingepasst und gestimmt werden!
„Tremolo- und Oktavstimmung“ bezeichnen unterschiedliche Klangfarben. Bei der Oktav-Stimmung klingen, wenn man z.B. die C-Taste drückt, ein hohes und ein tiefes C. Bei der Tremolo-Stimmung dagegen zwei Cs, die leicht gegeneinander verstimmt sind. Dadurch entsteht ein weicher, schwebender Klang. Auch die Musette-Stimmung ist eine Tremolo-Stimmung.
„Register“: Mit den Register-Schaltern werden die einzelnen Chöre ein und ausgeschaltet. Man kann also die Klangfarbe wechseln.